Leistungsauslegung Bremsen

Lucas Stütz
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Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Hallo,
ich wollte Wissen, ob mir jemand sagen kann, bis zu welcher Motor Leistung die Serien Bremsen eines 1970 er Models mit den Scheibenbremsen vorne und den Backen hinten ausgelegt sind. (Sind erst neu überholt worden)
Also bis wohin der TÜV Zufrieden sein wird ?
Spiele mit der überlegung mir einen Typ 4 GB 2.0L 100PS einzubauen. Hat jemand erfahrungen damit und bezüglich H-Zulassung ?

Mfg Lucas
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Andreas Bergbauer
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Ca. 75 PS.
Übertreib es nicht.
100 PS sind mit Serienfahrwerk zu viel. Glaub mir....Und die gerne genommenen Typ 3 Bremsen sind nicht besser. Die haben nur minimal größere Kolben, aber keine größere Reibfläche. Fading ist vorprogrammiert.
Hab mir doch gleich gedacht, dass der Serienmotor Dir nicht reichen wird. Hat mir in Deinem Alter auch nicht gereicht. Abflug, Karmann hin, ich fast tot.
Überleg Dir das reiflich und mach es richtig. Tunig ist ein Zusammenspiel aller Komponenten. Mit 100 PS musst Du einmal komplett "rum".
Forenaktivitäten vorerst rein passiver Natur.
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Lucas Stütz
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Der Serienmotor reicht mir durchaus, es war nur die Überlegung da, ob ich auf etwas mehr Leistung gehe, da ich den Motor neu machen sollte. Bin auch der Meinung das der nur 40 PS bringt im vergleich zum Mexikaner. Die 75 PS reichen mir auch, dachte nur ich hab was von 100 PS gelesen.
Ich habe auch mal einen mit 140 PS Probegefahren, das war mir aber zu viel, möchte ja keinen Rennwagen.
Ein bekannter hat einen 62 er mit 230PS Typ 4 drin und der war sehr gut Fahrbar und auch die Leistungsentfaltung war sehr angenehm, daher die überlegung zum Typ 4 zu wechseln.
Wenn es doch mehr sein soll, hätte ich immernoch was mit 450PS zu Verfügung.
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Marcus Plonsker
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Marcus Plonsker »

Moin Lucas,

eine Umrüstung der Bremsanlage auf eine 4-Kolben-Scheibenbremsanlage ist kein Hexenwerk.

Beispielsweise bietet CSP solche Umrüstsätze an.
https://www.csp-shop.de/raeder-bremsen/ ... 5860a.html

Ich rüste mein 65er Cabrio, das serienmäßig Trommelbremsen hat, auf Scheibenbremsen vorne um, weil mein Okrasa-Motor ca. 80 PS hat.
Der Prüfingenieur meines Vertrauens hat mir gesagt, dass er in einer solchen Umrüstung kein Problem sieht, schließlich seien solche Bremsanlagen auch schon damals verfügbar gewesen.

Wenn du eine Leistungssteigerung an deinem Wagen planst, macht es sowieso Sinn, mit den entsprechenden Unterlagen vorher die Meinung des Prüfers einzuholen.

Grüße aus Hamburg
Marcus
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Andreas Bergbauer
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Lucas Stütz hat geschrieben:
Fr Mai 15, 2020 11:30 pm
Wenn es doch mehr sein soll, hätte ich immernoch was mit 450PS zu Verfügung.
Jeder wie er will.
Dann bin ich mal wieder weg hier aus der Porsche-Nachbau-Diskussion.
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Lucas Stütz
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:56 am

Dann bin ich mal wieder weg hier aus der Porsche-Nachbau-Diskussion.
Ich will doch keinen Porsche nachbauen. Wollte ledeglich Wissen bis zu welcher Leistung die Serien Bremsen ausgelegt sind, da ich den Motor revidieren sollte und da mit dem Gedanken gespielt habe etwas mehr Leistung einzubauen, obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, das meiner nicht mehr die vollen 50 PS liefert (vergleich mit 34 PS Käfer). Ich möchte das ganze auch so billig wie möglich halten und nah an der Serie bleiben. Evtl reicht es ja auch nur neu abzudichten ohne die Köpfe runter zu nehmen...
Marcus Plonsker hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:09 am

eine Umrüstung der Bremsanlage auf eine 4-Kolben-Scheibenbremsanlage ist kein Hexenwerk.

Wenn du eine Leistungssteigerung an deinem Wagen planst, macht es sowieso Sinn, mit den entsprechenden Unterlagen vorher die Meinung des Prüfers einzuholen.
Gerade das möchte ich ja vermeiden und so Original wie möglich bleiben. Das mit dem Typ 4 war nur so ein Gedanke...
Es würde ja schon ausreichen Doppel Weber einzubauen, dann bleibe ich auch unter diesen 75 PS und der Prüfer hat kein Problem damit.

Vielen Dank für eure Antworten

Grüße Lucas
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Rolf-Stephan Badura
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Rolf-Stephan Badura »

Hallo Lucas,

schau mal hier, da stehen einige Grenzen je nach PS bzw. Vmax: http://www.flat4.de/zulass.htm
Letztendlich wirst Du das mit dem TÜV-Prüfer Deines Vertrauens diskutieren müssen.

Und denk beim Tuning des Motors auch an das passende Getriebe bzw. Getriebeübersetzung.

50PS-AD+AO-Grüße,

Lucas Stütz
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Rolf-Stephan Badura hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 11:38 am

Und denk beim Tuning des Motors auch an das passende Getriebe

50PS-AD+AO
Hallo Rolf,
ich habe zurzeit ein AM Getriebe verbaut, würde die Mehrleistung durch Doppelvergaser dann wirklich ein anderes Getriebe benötigen?

Ich fahre meistens in der Stadt oder auf der Bundesstraße, Autobahn eher selten und wenn doch mit max. 115 km/h.

Grüße Lucas
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Andreas Bergbauer
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Mehrleistung erfordert nicht unbedingt ein neues Getriebe.
Dein kurzes Getriebe wäre bei 100 PS evtl. sogar hilfreich, weil der Motor bei 150-maximal 160 km/h an die Drehzahlgrenze kommt und das für den TÜV im Prinzip ein Drehzahlbegrenzer ist. Du läufst aber Gefahr, den Motor zu überdrehen.
Denn man muss sich schon beherrschen, die Karre zieht mit 8 Sekunden von 0 auf 100 im 3.Gang und der 4. reicht dann nur bis 140 km/h.
Laut ist es ebenfalls. Und nicht zu knapp.

Den Prüfer schert das auch nicht, wenn Du sagst "ich will ja nur 120 fahren". Du könntest schneller als 160 fahren mit 100 PS und dem passenden Getriebe und das ist entscheidend. Tuning ist immer ein Gesamtkonzept, das man sich vorher gut überlegen soll. Oder Du willst dich selber herantasten, dann schraubst Du halt permanent herum.

Nur Doppelvergaser drauftun, ohne den Motor vorher grundsaniert zu haben, macht auch keinen Sinn. Und wenn er schon mal auseinander ist, warum dann mit 1600 Kubik und Serienverdichtung zusammenbauen? :unbekannt: Alles ein bisschen mehr (1776er Kolben+Zylinder, andere Nockenwelle) und Du hast mit Doppelvergasern standfeste 65-75 PS beisammen. Externer Ölkühler ist aber dann Pflicht.
Aber das haben wir hier schon so oft durchgekaut, such Dir mal die Threads raus.
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Harald Krause
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Harald Krause »

Deine Bremse geht nach meinem Kenntnisstand bis 75 Ps.
Es gibt inzwischen auch andere möglichkeiten für mehr Spaß.
Einige Tuner bieten Kits für 1 Vergasertuning an.
Vorteil Serienoptik und gutes Drehmoment :D .
Die Motoren gehen bis 2100 ccm.
Die Kits bestehen aus Zylinderköpfen, Kolben u.Zylinder, Nockenwelle und einem geänderten 34er Vergaser.
Den Rest vom Motor gleich überholen lassen, Kurbelwelle schleifen und Kurbelgehäuse spindeln.
Auf einen so aufgebauten Motor kann später noch aufgerüstet werden Doppelvergaser anderst übersetzte Kipper usw.
Eine Filterölpumpe und Ölkühlung gleich mit einplanen.

Andreas Bergbauer
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Ganz wichtig:
Eine zusammen mit der Schwungscheibe gewuchtete Kurbelwelle kaufen oder zusammen wuchten lassen.
Ich konnte den Unterschied selber kaum glauben.
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:36 pm


Nur Doppelvergaser drauf tun, ohne den Motor vorher grundsaniert zu haben, macht auch keinen Sinn.
Warum?
Der Motor läuft ja ohne Probeme, edegich der Vergaser macht ärger und er Tropft etwas. Reicht es nicht ihn neu abzudichten ?
Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:36 pm
Und wenn er schon mal auseinander ist, warum dann mit 1600 Kubik und Serienverdichtung zusammenbauen?
Alles ein bisschen mehr (1776er Kolben+Zylinder, andere Nockenwelle) und Du hast mit Doppelvergasern standfeste 65-75 PS beisammen. Externer Ölkühler ist aber dann Pflicht.
Aber das ist doch beim TÜV wieder kompliziert mit der H Zulassung und so ?
Ich kann das leider auch nicht selbst machen und dann geht es schnell zu sehr ins Geld...
Harald Krause hat geschrieben:
So Mai 17, 2020 12:45 pm
Deine Bremse geht nach meinem Kenntnisstand bis 75 Ps.
Super danke :)
Harald Krause hat geschrieben:
So Mai 17, 2020 12:45 pm
Einige Tuner bieten Kits für 1 Vergasertuning an.
Vorteil Serienoptik und gutes Drehmoment :D .
Die Motoren gehen bis 2100 ccm.
Die Kits bestehen aus Zylinderköpfen, Kolben u.Zylinder, Nockenwelle und einem geänderten 34er Vergaser.
Den Rest vom Motor gleich überholen lassen, Kurbelwelle schleifen und Kurbelgehäuse spindeln.
Auf einen so aufgebauten Motor kann später noch aufgerüstet werden Doppelvergaser anderst übersetzte Kipper usw.
Eine Filterölpumpe und Ölkühlung gleich mit einplanen.
Ich möchte es ja auch nicht übertreiben und als Student steht mir leider nicht allzuviel Geld zur Verfügung, wäre eben nur ne Möglichkiet wenn es einen fertigen Motor recht günstig gibt.
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Andreas Bergbauer
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Lucas Stütz hat geschrieben:
Mo Mai 18, 2020 11:13 am
Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:36 pm
Nur Doppelvergaser drauf tun, ohne den Motor vorher grundsaniert zu haben, macht auch keinen Sinn.
Warum?
Der Motor läuft ja ohne Probeme, lediglich der Vergaser macht Ärger und er tropft etwas. Reicht es nicht, ihn neu abzudichten ?
Du hattest geschrieben, dass er nach Deinem Gefühl die Leistung nicht mehr bringt. Das liegt selten am Vergaser.
Kompression? Druckverlusttest? Grundlegendes wie Zündzeitpunkt und Schließwinkel geprüft?

Man tunt auch keine alten Motoren unbekannten Zustands. Hier fängt man immer an der Basis an. Am besten mit neuem Motorgehäuse. Und selbst das kann Ärger verursachen... :unbekannt:
Zerlegen, vermessen, Zustand beurteilen ist der erste Schritt. Alles andere ist Pfusch und führt wegen der vielen Unbekannten zu unbefriedigenden Ergebnissen, gerade weil Du das nicht selber machen kannst. Hier wird sich sonst jeder beteiligte Betrieb die Taschen mit Deinem Geld füllen und im Falle des falles alle Verantwortung von sich weisen.
Du kannst in dieser Situation eigentlich nur einen kompletten neuen Motor kaufen um auf der sicheren Seite zu sein. Da reden wir aber mindestens von einem höheren vierstelligen Betrag.
Oder den vorhandenen Motor erst mal grundlegend prüfen.
Zwei Vergaser bringen aber jetzt auch nicht den Kick und kosten auch schon einen knappen Tausender. Gebtrauchtvergaser sind selten gut. Muss man meist auch überholen, neu abdichten usw.

Oder Du bringst Dir das Motorbauen selber bei. Ich denke, dass Du das drauf hast. Der Käfermotor ist kein Hexenwerk und Spezialwerkzeug braucht es fast keines.
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Jörn Beutel
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Jörn Beutel »

mmh, vorne Scheiben hinten Trommel ging bei mir bis 100PS. WIe schon geschrieben: Nachfragen beim richtigen Prüfer.
Und Typ 4 wäre schön, da er mit 100PS Serie schon ausgelegt und entsprechend robust ist. Geht aber nicht im Karmann mit H-Zulassung - obwohl ich jemand kenne der das mit H hat. Aussage vom Prüfer: Seit Dieselskandal wird das nicht mehr gemacht!!! Käfer ja.
Getriebe: Pendelachse ist bis ca 160 km/h zugelassen. Wenn Deine max. Drehzahl des Motors höhere Vmax zulassen würde, hättest Du ein Problem
Viele Grüße

Jörn

Lucas Stütz
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Re: Leistungsauslegung Bremsen

Beitrag von Lucas Stütz »

Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Mo Mai 18, 2020 2:46 pm
Lucas Stütz hat geschrieben:
Mo Mai 18, 2020 11:13 am
Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Sa Mai 16, 2020 8:36 pm
Nur Doppelvergaser drauf tun, ohne den Motor vorher grundsaniert zu haben, macht auch keinen Sinn.
Warum?
Du hattest geschrieben, dass er nach Deinem Gefühl die Leistung nicht mehr bringt. Das liegt selten am Vergaser.
Kompression? Druckverlusttest? Grundlegendes wie Zündzeitpunkt und Schließwinkel geprüft?
Nachdem die in der Werkstatt mir gesagt haben das sie den Zündzeitpunkt neu eingestellt haben, habe ich doch nochmals Kontrolliert und siehe da er war Falsch. Er läuft jetzt weitaus besser und bringt meines Erachtens auch knapp 50 PS.
Das seltsame Klackern welches der Motor hat ist nun auch aufgedeckt worden, eine Schraube die lose zwischen zwei blechen unterhalb des Ölkühlers liegt. Diese wird bei Gelegenheit auch entfernt.

Da mir die Ansaugvorwärmung fehlt ruckelt er wenn ich das Gas schnell durchtrete. Vergaser habe ich nun auch mit hilfe von Motortalk neu eingestellt und er macht nun auch keine Probleme mehr, wie Magerzündungen...
Ich bin poitiv überrascht wie gut er jetzt läuft. Denoch fehlt mir irgendwie das Ansauggeräusch der Weber, kann man dies durch einen offenen Luftfilter mit dem Serienvergaser auch nachmachen?
Momentan ist ja der Originale Ölbadluftfilter mit der sehr langen verrohrung vorhanden.
Würde es dort theoretisch einen Leistungsunterschied machen, wenn man mit diesen kleinen pappfilter und TDE Endrohren fährt ?

Grüße Lucas
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