Motortausch und H Kennzeichen

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Ingo Schwendtke
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Motortausch und H Kennzeichen

Beitrag von Ingo Schwendtke »

Moin !

ich habe auf den diversen Treffen etliche Umbauten im Motorraum
trotz H-Kennzeichen gesehen ....

nun meine Frage.
Ich habe original einen 1500er H-Motor in meinem 68er.
Wenn ich nun auf einen 1600er AS wechsele - der ja zu der Zeit nicht
in einem Karmann erhältlich war (1600ccm gabs beim Bus allerdings schon
1967) dann hab ich da gewisse bedenken beim TÜV.

Wie sind Eure Erfahrungen ??????


Gruß Ingo

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Rolf-Stephan Badura
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Beitrag von Rolf-Stephan Badura »

Hallo Ingo,

mein Vorbesitzer hatte einen 1600er bereits eingebaut zu Zeiten der Bleifrei-Hysterie - beim H-Kennzeichen gab's dazu gar keine Fragezeichen...

Ich denke auch in den H-Kennzeichen Richtlinien ist das in der Toleranz, da es ja auch späte Modelle mit 1600er gab. Das H-Kennzeichen prüft nicht auf das Modelljahr genau.

Bild

Viel Glück mit dem H-Kenzeichen und
Grüße aus Berlin,

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Jörn Beutel
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H Kennzeichen

Beitrag von Jörn Beutel »

Hallo Ingo,

sollte eigentlich kein Problem sein. Ich denke es liegt daran wie man es macht:
erstens ob Du dem Prüfer sagst,
2tens ob der weiss was Du weisst falls Du es ihm sagst,
3tens sieht der eine Prüfer es so und der andere so und
4tens kannst Du eigentlich immer eine H Zulassung eines anderen zeigen, der das so gemacht hat wie DU es machen möchtest (ich habe allerdings einen 69er mit 1600er/75 PS und H Kennzeichen obwohl 1500 original war und drauf steht) ODER irgend einen Artikel aus AMS oder Gute Fahrt der ein 1600er "Tuning" vor 68 beschreibt.
Wenn Du die Eintragung vorher prüfen lässt kann Dir gar nicht mehr passieren. Zur Not fragst Du 2 oder 3 Stellen ab...Ländliche Gebiete sind da meist toleranter als Städte wo die Prüfer sich gegenüber anderen beweisen müssen - mal so ein genereller Tip....

Viel Erfolg!
Viele Grüße

Jörn

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Michael Bär
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Beitrag von Michael Bär »

Soweit ich weiß, sind die Kriterien der H-Zuteilung nicht verschärft worden, sodaß eine Marktverfügbarkeit (nicht die reale Eintragung im Brief DEINES Autos - das sollte ja als Verschärfung eingeführt werden - )innerhalb von 10 Jahren nach EZ deines Karmanns der H-Zulassung nicht entgegensteht. Voraussetzung ist allerdings, dass es zum Erscheinungszeitpunkt technisch zulässig war (d.h. Aufrüstung auf 50 PS bedingt die Scheibenbremse vorn. War ab Modell 67 kein Thema, läßt sich aber auch heute bekanntermaßen nachrüsten, beim 68er waren sie ja eh schon drin)


Michael
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Ingo Schwendtke
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na dann bin ich gespannt;-)

Beitrag von Ingo Schwendtke »

Danke erstmal an die fleißigen Beantworter :-)

dann werde ich die Sache einfach mal "nicht ansprechen".
Die letzten Jahre hat der TÜV eh nie in den Motorraum geschaut.
die Haube war dort noch nie offen ;-)

Gruß und schönes Weend

Ingo

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Michael Bär
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Beitrag von Michael Bär »

Meinst Du, dass noch viele "Prüferlis" die Schlüsselnummern der Motoren im Kopf haben? Eher selten...... :wink:

Die Anekdote, dass bei der AU meines 15ers (leider ein 76er, also AU-pflichtig) der Werkstättler den Motor vorn suchte, habe ich selbst erlebt... :roll: :roll: :roll:

Michael
habe heute unseren 56er Ponton wieder zugelassen - nach 35 Jahren in unserer "Scheune" und Resto seit 2002, s.HP :D :P 8)
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