Öldruckschaltersauerei

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Oliver Brendle
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Re: Öldruckschaltersauerei

Beitrag von Oliver Brendle » Mo Mär 04, 2019 1:44 pm

....da meckert noch jemand über Theo Decker´s "Einfach" Vollmetallgestänge....einfach sauber Einstellen und gut is....

Bild

PS: Fa. Riechert ist Offline :cry: brauche aber noch paar Kleinteile das meine Theo Decker 34PCI endlich an den Motor kommen hat jemand einen Kontakt?

Liste:
Dichtung  Saugrohr/ Zylinderkopf
Abdeckflansche Saugrohrvorwärmung (das habe ich wirklich noch nirgends endeckt)
Dichtung f. Saugrohrvorwärmung
T- Stück 6 mm/6 mm, Metall
Karmann Ghia 14 Cabrio

Erstzulassung 04/1967 Fahrgestell: 14745xxxx
Motor: ASxxxxxxx PS:50
Vergaser: Solex 34PICT-3 527-2
Lima: 113 301 031G 12Volt
Zündverteiler: Bosch 0231170186 & Fulmax Zündung
Felgen: 4Jx15 2H Kronprinz

Andreas Bergbauer
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Re: Öldruckschaltersauerei

Beitrag von Andreas Bergbauer » Mo Mär 04, 2019 4:14 pm

Oliver Brendle hat geschrieben:
Mo Mär 04, 2019 1:44 pm

Dichtung  Saugrohr/ Zylinderkopf
Passen da nicht die Einkanalringe aus dem Dichtsatz? Und hast Du nicht einen Doppelkanalmotor?


Abdeckflansche Saugrohrvorwärmung (das habe ich wirklich noch nirgends endeckt)
Einfach:
https://www.csp-shop.de/markenshops/ver ... 1551712290
Doppelt:
https://www.csp-shop.de/markenshops/ver ... 1551712290

Dichtung f. Saugrohrvorwärmung
Bei den Flanschen dabei

T- Stück 6 mm/6 mm, Metall keine Ahnung...

Übrigens habe ich in meinem Teilefundus noch originale VW Schlauchschellen mit Logo für die Luftschläusche am Gebläsekasten gefunden... :mrgreen:
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Re: Öldruckschaltersauerei

Beitrag von Oliver Brendle » Mo Mär 04, 2019 5:59 pm

.....vielen Dank :gut: VW Schlauchschellen i werd narisch.Wieder so ein Quatsch den i brauch :bier:
Mein AS Doppelwopper braucht die Aludichtung fürs Saugen.....
Karmann Ghia 14 Cabrio

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Re: Öldruckschaltersauerei

Beitrag von Andreas Bergbauer » Fr Mär 08, 2019 2:05 pm

Bis jetzt ist der Motor (1 Tank verfahren) absolut öldicht, inklusive Kurbelwellen-Simmerring. :shock: :shock:
Der Verbrauch war anfangs sehr hoch (11,5 Liter), wegen der höheren Reibung der neuen Kolben/Zylinder, nähert sich aber den Werten des alten Motors.

Die Engle W110 Nocke bringt bei meinem Motor im Alltagsbetrieb hingegen keine merkliche Änderung gegenüber der W100, außer, dass er bei sehr hohen Drehzahlen jenseits der 4500 U/min etwas besser zieht. War eine Fehlentscheidung.
Denn ich fahre ja nicht dauernd auf Drehzahl mit dem Motor.

Dank Filterölpumpe ist die zweite Ölfüllung (die erste flog nach 50 km samt Ölfilter gleich raus) immer noch absolut klar.

Es steht noch ein Feintunig der Vergaser aus (interner Abgleich der Drosselklappenunterschiede mit ab Werk verplombter Umluftschraube), dann ist das Projekt vorerst abgeschlossen.
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Re: Öldruckschaltersauerei

Beitrag von Andreas Bergbauer » So Mär 17, 2019 6:00 pm

Heute konnte ich meine Motorarbeiten endgültig abschließen. :thumb: :thumb:
Was die "Kleinigkeiten" betrifft, war es dann doch ein steiniger Weg.

Ventilspiel habe ich zum 3. Mal kontrolliert, hatte sich nicht mehr verändert, passt also, nochmaliger Ölwechsel samt Filter, es kam glasklares Öl heraus dank der Filterölpumpe!
Kompression gemessen, satte 11 Bar auf allen vier Zylindern. Hurra!

Dann gestern der Tiefpunkt: Ich habe es geschafft, meinen Anlasser in Rauch aufgehen zu lassen !
Der Anlasser hatte schon länger die Eigenheit, nicht mehr auszuscheren, wenn der Motor nicht ansprang, so z.B. beim Messen der Kompression.
Naja, in dem Fall kurz Batteriepol abklemmen, fertig.
Wenn man aber in geistiger Umnachtung das Auto ohne Treten der Kupplung mit eingelegtem Gang anlässt und der Anlasser munter weiterläuft, vor dem Wagen aber eine Gartenhütte steht, die man nicht zusammenfahren will und dann auf der Bremse steht, tja dann...dann läuft volles Rohr Strom durch den Anlasser, aber er dreht sich nicht. Bing, tot. Keine Ahnung, warum ich die Kupplung nicht früher getreten habe. Volldepp in Panik in dem Moment. :unbekannt: :unbekannt:
Ich hatte noch einen Anlasser, der war aber aus einem Bus mit längerer Welle, also Anker umgebaut aus dem kaputten Anlasser (der Anker war vollkommen in Ordnung!) und , uffa, er funktioniert wieder. Anlasserüberholung sozusagen erzwungen.

Ich hatte außerdem noch ein Problem am linken Vergaser, Zylinder Nr.1 lief im Leerlauf schwächer mit als die anderen.
Das hatte mich zur Weißglut gebracht, mehrmals den Vergaser raus-und reingebaut, auf Falschluft gesucht, nix gefunden. Tagelang. Zum Frust der Nachbarn, die dauernd den Boxer im Leelauf hören mussten und der Familie, weil ich von nichts anderem mehr geredet hatte.
Der Satz "Der läuft irgendiwie rau" ist ab jetzt verboten. :lol:

Nochmaliges Ausputzen und Durchblasen hat das dann Problem plötzlich behoben. Na toll. Ersatzvergaser sind schon unterwegs... :steine:


Fazit:

Alles gut jetzt, beschleunigt wie Hölle, auch mit dem unveränderten Eberspächer Serienauspuff genügend Leistung und, bisher, absolut öldicht.

Jetzt sind die vorderen Bremsen samt Sätteln und Radlager dran...dann wird sich zeigen, ob frühe 68er wirklich andere Radlager hatten als die Folgemodelle.
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