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Historie Karmann 1901-2010

Die Firma Karmann gibt es seit 1901 - als Wilhelm Karmann sen. eine Osnabrücker Wagenfabrik mit 15 Mitarbeitern übernahm, die seit 1874 Fahrräder, Schlitten, Luxus- und Reisewagen führte. 1902 wurden die ersten Automobil-Karossen handgefertigt. In den 20er Jahren blühte die Firma auf und arbeitete mit vielen deutschen Automobilunternehmen sehr erfolgreich zusammen.

Nach dem 2. Weltkrieg und Zerstörung der Fabrikanlagen entstand 1949 eines der heute noch bekanntesten Fahrzeuge aus dem Hause Karmann: das Käfer Cabriolet. Aber auch für andere bekannte Hersteller baute Karmann Coupes, Cabriolets und Prototypen.

1952 starb der Firmengründer Wilhem Karmann sen. und sein Sohn Wilhelm Karmann übernahm die Firmenleitung. Er war es dann auch, der die Entwicklung eines kleinen Sportwagens auf VW Käfer Basis forcierte und mit Ghia und Luige Segre zusammen den VW Karmann-Ghia zum Erfolg führte.

Neben dem Werk in Osnabrück gab es noch weitere - z.B. das Karmann-Ghia do Brasil.

2009 meldete Karmann Insolvenz an. Teile des Unternehmens wurden bis 2011 an Konkurrenz und Kunden wie Magna, Webasto, Metso, Daimler und Volkswagen verkauft. Im ehemaligen Hauptwerk in Osnabrück werden seither wieder durch Volkswagen Fahrzeuge wie das VW Golf VI Cabriolet gebaut.

Historische Adressen:

Der Firmenname Karmann ist seit 2010 Geschichte.


Revision: 2018/02/21 - 03:10 - © Rolf-Stephan Badura