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Historie

Seit Oktober 1997 habe ich nun mein Volkswagen 1500 Karmann-Ghia Coupé.

Vorbesitzer

1. Besitzer, ab 25.03.1970
Herr Friedrich Geisler (verstorben), Berlin (Haselhorst)

2. Besitzer, ab 26.10.1976
Frau Lucie Geisler (geb. Loschke, geb. 3.11.1910, verstorben 1.4.2002), Berlin (Haselhorst)

3. Besitzer, ab 30.05.1985
Frau Madlen Ryba, Berlin (Haselhorst)

4. Besitzer, ab 14.03.1991
Herr Michael Boomers, Berlin (Charlottenburg)

5. Besitzer, ab 26.09.1997
Herr Rolf-Stephan Badura, Berlin (Heiligensee)

Leider sind die ersten beiden verheirateten Besitzer bereits verstorben - keine Erben bekannt. Als der Mann verstarb, machte die Frau mit über 60 ihren Führerschein. Den vierten Gang soll sie nie benutzt haben... Sie hatte auch das Kennzeichen ausgesucht, das der Wagen seit Anbeginn trägt: B-P 1575. P stand dabei für "Prinzessin" (Hintergründe dazu sind nicht bekannt).

Die 3. Besitzerin wohnt(e) im selben Haus, im selben Stockwerk. Sie und ihren Mann konnte ich noch kennenlernen (5.9.2002) und ein bisschen mehr erfahren über die Geschichte der Wagens. Viel km sind auch sie nicht gefahren - bis 1991 erst 75.000km. Leider hatten sie weder Photos noch Dokumente mehr aus der Zeit. Sie waren aber positiv überrascht von dem Zustand der Karmann-Ghias. Einige Unterlagen von ihnen hatte ich bereits über den Nachbesitzer Herrn Boomers beim Kauf erhalten.

Erst der 4. Bezitzer hat als Kamera-Mann oft Strecken wie Berlin-Hamburg-Berlin mit dem Wagen zurückgelegt und war z.B. auch mal am Bodensee damit. Leider existierten auch von ihm keine Photos.

Von ihm 1997 gekauft habe ich den Karmann dann ca. 150.000km quer durch Europa auf vielen Reisen und Oldtimer-Veranstaltungen bewegt.

Zustand

Als ich den Wagen 1997 übernahm hatte er TÜV & AU, aber der Zahn der Zeit hatte bereits Spuren hinterlassen und er war ein Alltags-Oldtimer und Laternenparker. Dementsprechend war er nicht hübsch aufpoliert, hatte rostige Felgen und Radkappen, matte Blinker und Scheinwerfer, zerkratzte Türscheiben und andere Gebrauchsspuren.

Vor meiner Zeit hatte er bereits im Zuge der Umstellung auf bleifreies Benzin in Deutschland einen 1600ccm Austauschmotor mit Zylinderköpfen für bleifreies Benzin erhalten - aus heutige Sicht völlig unnötig. Zu meinem Vorteil hatte er dabei neben dem stärkeren 50PS Motor auch ein langes Getriebe erhalten (längere Übersetzung im 4. Gang).

Insgesamt war er fahrbereit - aber nicht aufgehübscht - ohne zu viel Rost, was wahrscheinlich auf einer frühen Hohlraumversiegelung beruhte - ein ehrlicher Zustand 3-:

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Zum Vergleich der Zustand Sommer 2009 - Zustand laut Gutachten 2+:

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Urkunde

Die Identitätsurkunde der Stiftung AutoMuseum Volkswagen:

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Revision: 2018/02/21 - 03:15 - © Rolf-Stephan Badura