Nadel Tankanzeige

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Werner Meiswinkel
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Nadel Tankanzeige

Beitragvon Werner Meiswinkel » So Nov 13, 2016 1:57 pm

Guten Tag an die Elektrik-Experten im Forum,

ich hatte heute Mittag noch mal meinen Karmann "Willem" zu einem Kurztrip ausgeführt. Gleich nach dem Anlassen sprang die Nadel der Tankanzeige ganz unruhig hin und her, also vom derzeitigen Benzinstand auf Null und umgekehrt. Mal stand die Nadel eine kurze Zeit auf dem aktuellen Stand, um dann wieder auf Null zu gehen. Also ein ständiges hin und her. Das ging auch so die ganze Stunde lang. Ich habe auch mal die Kontakte auf der Tankuhr abgezogen und wieder aufgesteckt. Aber keine Änderung ist eingetreten.

Hat jemand eine Erklärung woran das liegen kann und so plötzlich auftritt? Kann die derzeitige Temperatur um Null-Grad etwas damit zu tun haben?

Für entsprechende Hinweise wäre ich dankbar.

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von Werner Meiswinkel
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Rene Stolte
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Rene Stolte » So Nov 13, 2016 2:12 pm

Ich würde mal den Masse-Kontakt am Tankgeber kontrollieren. Vielleicht hat der Kontaktprobleme.

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Jürgen Klein
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Jürgen Klein » So Nov 13, 2016 5:52 pm

Wenn das alles in Ordnung ist : Vielleicht Wasser im Tank ? Das sammelt sich ja unten . Und könnte gefroren sein , wenn die Temperaturen entsprechend bei Euch waren ...!? Nur so`ne Idee ...
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Werner Meiswinkel
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Werner Meiswinkel » So Nov 13, 2016 6:14 pm

Hallo Rene und Jürgen,

Rene, die Masse am Tankgeber werde ich mal untersuchen wenn ich den "Willem" in der Garage besuche.

Jürgen, so kalt war es hier ja nun noch nicht. Gesehen habe ich mal -2 Grad, aber in der Garage dürfte es ja noch nicht am Gefrierpunkt gewesen sein. Zumindest waren während der Fahrt heute Mittag überhaupt keine anderen Probleme zu verzeichnen. Lediglich das ständige zappeln der Tanknadel mit entsprechendem klackern. Echt nervend!

Aber Danke schon mal euch beiden für die Hinweise.
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Jürgen Klein » So Nov 13, 2016 6:21 pm

Na , bei meinen Tankgebern ist es auch hin und wieder der Niet , durch den der Widerstandsdraht mit der "Außenwelt" verbunden ist . Wenn man den auf der Innenseite mit einer dazwischengeklemmten Zahnscheibe aus VA versieht dann hat man sicherlich wieder Kontakt . Hat bei mir gut geholfen . Hatte vorher versucht , die Klemmung nachzulöten - das war aber nicht wirklich von Erfolg gekrönt ...
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Andreas Bergbauer » So Nov 13, 2016 6:38 pm

Es kann auch einfach ein oxydierter Schleifer im Tankgeber sein. Das ist Kupfer, ebenso kann der Widerstandsdraht oxydieren.

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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Werner Meiswinkel » Di Nov 15, 2016 11:40 am

Vielen Dank Jürgen und Andreas für die Hinweise. Werde bei Gelegenheit, wenn es nicht mehr ganz so kalt ist, versuchen die Hinweise entsprechend umzusetzen. Wenn ich ein Ergebnis habe, werde ich es berichten.
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Hans Weberhofer » Mo Jul 31, 2017 9:08 pm

Hallo Werner,
hast du das Problem lösen können?
Werner Meiswinkel hat geschrieben:Mal stand die Nadel eine kurze Zeit auf dem aktuellen Stand, um dann wieder auf Null zu gehen. Also ein ständiges hin und her.

Habe nämlich seit kurzem das gleiche Problem :wall:

Gruß
Hans
der ein 69er Cabrio hat
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und der Sommerhit von damals - Sir Douglas Quintet mit Mendocino!

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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Werner Meiswinkel » Mo Jul 31, 2017 10:40 pm

Guten Abend Hans,

leider konnte das Problem nicht wirklich gelöst (geklärt) werden. Auch die Zwischenschaltung eines "Konstanter" hat auch keine Abhilfe geschaffen. Mein Mechaniker des Vertrauens hat die Tanknadel jetzt so angeschlossen, dass sie nur noch auf "voll" steht. Damit kann ich leben, dass nervige hin- und herspringen und klackern ist weg. Vielleicht findet ja mal einer eine Lösung.

Grüsse nach Österreich
Werner M.
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Andreas Bergbauer » Di Aug 01, 2017 7:59 am

Die einfachste Lösung ist ein neuer Tankgeber. Immer auf "voll" klemmen kann ja wirklich nur einem Mechaniker einfallen, tsts...

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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Oliver Brendle » Di Aug 01, 2017 10:05 am

Andreas Bergbauer hat geschrieben:Die einfachste Lösung ist ein neuer Tankgeber. Immer auf "voll" klemmen kann ja wirklich nur einem Mechaniker einfallen, tsts...



...ich will auch immer einen vollen Tank! Bitte den Wunderschaltplan posten..... :lol:
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Werner Meiswinkel » Di Aug 01, 2017 10:09 am

Andi, dann erkläre mir mal bitte wofür man die Tanknadel eigentlich überhaupt braucht? So wirklich richtig anzeigen tut die ja sowieso nicht, selbst dann wenn sie funktioniert. Also beim Tanken Kilometerstand einrasten und dann eben nach 350 Kilometern tanken.
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Andreas Bergbauer » Di Aug 01, 2017 10:52 am

Werner Meiswinkel hat geschrieben:Andi, dann erkläre mir mal bitte wofür man die Tanknadel eigentlich überhaupt braucht? So wirklich richtig anzeigen tut die ja sowieso nicht, selbst dann wenn sie funktioniert. Also beim Tanken Kilometerstand einrasten und dann eben nach 350 Kilometern tanken.


Es ging darum, wie man ihr das Zitteren abgewöhnt, nicht, ob man die Tankuhr braucht.
Wenn man den Aufwand mit einem Spannungskonstanter (=Festspannungsregler) probiert, wird die Tankuhr eben doch wichtig sein. :unbekannt:
Das Aussetzen kommt von schlechtem Kontakt oben an den Nieten oder Oxidation am Schleifer.
Wer das nicht selber reparieren kann bzw. will, muss einen neuen Geber kaufen und gut ist es für die nächsten 40 Jahre.
Mechaniker sind meist bescheidene Elektriker. Das ist leider Tatsache.

Ich jedenfalls brauche meine Tankuhr.
Ich habe keine Lust, bei jedem Fahrtantritt die gefahrenen Meilen rückzurechnen und dann in km umrechnen zu müssen, um abschätzen zu können, wann ich wieder tanken muss. Da ist jedes Schätzeisen besser. Ich papp mir auch keinen KM-Einsteller aufs Armaturenbrett wie die Sparkäferfahrer ohne Tankuhr.

Ich kenne meine Tankuhr und ihre Eigenheiten seit 25 Jahren und kann ganz gut damit leben.
Sie beginnt sich nach den ersten 80-100km zu regen, geht dann brav kontinuierlich runter, wenn sie auf Reserve steht, sind noch exakt 10 Liter drin, wenn die Nadel am Anschlag ist und noch gelegentlich zuckt, sind es noch 5 Liter, dann wird es zeit zum Tanken, da man ab da keine Kontrolle mehr hat.

Deswegen mein Rat: Probier einen neuen Tankgeber, die 80 EUR sind gut investiert.

Noch ein Gedanke: Feuchtigkeit im Tank. Ich fahre ja mindestens jede Woche und tanke E10. Das mag auch was ausmachen, die Korrosion zu verlangsamen (leider nur am Tankgeber, nicht so am Auto... :wall: :wall: )

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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Oliver Brendle » Di Aug 01, 2017 11:19 am

... Die elektrische Tankuhr funktioniert bei korrekter Verkabelung (Masseanschluss) und funktionierenden Geber (mit der richtigen Länge) perfekt.

Wie Andi beschrieben 10 Liter bei Reserve passt auch bei mir....
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Re: Nadel Tankanzeige

Beitragvon Andreas Bergbauer » Di Aug 01, 2017 6:41 pm

Oliver Brendle hat geschrieben:Wie Andi beschrieben 10 Liter bei Reserve passt auch bei mir....


Werner hat aber einen 73er mit im Tacho integrierter Tankuhr, da kann das etwas abweichen.


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