Drehstabdeckel

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Marcus Plonsker
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Drehstabdeckel

Beitrag von Marcus Plonsker » Sa Feb 18, 2012 9:25 pm

Hallo Kollegen!

Bald kommt mein schönes Stück vom Lackierer zurück und ich mache mir Gedanken um den bevorstehenden Zusammenbau.

Dabei stellt sich die Frage nach dem Einbau des Drehstabdeckels. Ich habe diesen Bereich des Wagens selbst gefertigt und den Deckel zugekauft.

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Da bei meinem Wagen zuvor kein Deckel vorhanden war, sondern von einem "Künstler" dieser Bereich einfach plangebastelt war :motz: , weis ich jetzt nicht wie der Deckel im Original verbaut wurde.

Gibt es eine Dichtung um oder unter dem Deckel? :hilfe:

Schnüffelt doch mal in eurer Garage!!! Danke!!! :P
Marcus Plonsker
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Heiko Thum » So Feb 19, 2012 3:23 am

Hallo Marcus,

also bei mir ist keine Dichtung verbaut. Das Blech in der Seitenwand ist entsprechend der Dicke des Deckels nach innen abgesetzt, so dass der Deckel und das Seitenteil eine glatte Oberfläche bilden, wenn er eingebaut ist. Eine Dichtung war da, soweit ich weiß, nicht drunter. Frag mal Frank Neu, der hat sehr viel Literatur und er kann Dir mit Sicherheit genau sagen, ob oder ob nicht !
Lieber Gruß
Heiko
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Andreas Bergbauer » So Feb 19, 2012 12:42 pm

Beim 14er ist drunter original so ein "dauerelastischer Teer-Kaugummi in schwarz", also Dichtmasse, dieselbe findet sich unter den Aluleisten am Dach, in denen die Türscheibendichtungen sitzen.
Das wird beim 34er nicht anders gewesen sein.
Die Deckel müssen ja im Notfall wieder rausgehen.

Ich würde als Ersatz dauerelastische Scheibendichtmasse verwenden, aber erst einige Wochen, nachdem der Lack 100%ig ausgehärtet ist.

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Drehstabdeckel

Beitrag von Michael Bär » So Feb 19, 2012 1:42 pm

Nimm Affenkitt, das ist die schwarze dauerplastische Dichtmasse, die früher unter verschraubten Kotflügeln verwendet wurde.
Kann dir jeder Karosseriebauer für ein/zwei Zigaretten (oder eine Flasche unbedenkliches Gesundheitswasser ;) ) in der benötigten Kleinstmenge abgeben.
Ist auf Lack unbedenklich, da die Karossen im Werk ja auch nicht wochenlang ruhend in der Warteschlange standen...

Michael


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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Rolf Stein » So Feb 19, 2012 4:53 pm

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Hallo ich verbaue diese Deckel am Typ 14 mit Teroson -Dichtband.

Für die Innenseite auch einen geschlossenen Deckel verwenden ,diese waren auch schon aus Kunststoff auf dem Markt.

Die Deckel für innen sind auch selbst anzufertigen.

Grüße Rolf.
Karmann- Servicestation. [/img][/url]
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Götz Fastabend » So Feb 19, 2012 4:58 pm

Ab Werk war keine Dichtung verbaut.
Ab Werk war der Deckel aber auch zweilagig mit einem Hohlraum gearbeitet, sehr gammelfreudig das Ganze und daher wurde dieser Bereich oft bereits restauriert bzw. "zugekittet".
Die Repro-Deckel sind nur einlagig und werden mit der Blechlasche und Mutter von hinten bündig gekontert (wie schon Heiko schrieb).

Ich fahre ebenfalls diese Reprodeckel von Konny. Hab aber keine Dichtung oder Dichtmasse benutzt, sondern den Deckel einfach mit ner Portion Mike Sander eingesetzt, auch nach 5 Jahren alles bestens!

Gruß

Götz
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Andreas Bergbauer » So Feb 19, 2012 5:12 pm

An meinem 14er war definitiv ab Werk der "Affenkit" drin.

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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Jürgen Klein » So Feb 19, 2012 7:58 pm

Es gab sogar original Plastikscheiben in der Größe des Deckels . Aber ich würde da keine Dichtung einbauen . Wozu ? Da scheuert auch nix . Montage einige Zeit nach dem Lackieren , wenn der Lack etwas ausgehärtet ist .
Ich habe mir die Deckel aus Niro-Blech selber gebaut und einen Gewindebolzen von hinten aufgeschweißt . Dann von hinten bei der Montage einen Niro - Blechstreifen mit Niro-Mutter drauf und fertig . Das gibt keinen neuen Hohlraum und kann gut austrocknen .
Gruß
Jürgen
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Marcus Plonsker » Di Apr 24, 2012 9:21 pm

Mir hat die Sache mit der Dichtung einfach keine Ruhe gelassen.
Habe mich am Ende für die Dichtung entschieden, die beim Porsche 911 eingesetzt wurde. Muss nur etwas gekürzt werden.
Ich finde, das kann sich doch sehen lassen, oder?

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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Götz Fastabend » Di Apr 24, 2012 9:56 pm

Ist das Ganze denn jetzt noch bündig? Der Deckel baut optisch (mit der Dichtung darunter) etwas hoch auf.
Also wie gesagt, bei mir scheuert ohne Dichtung auch nach Jahren nix, gar nix!

Trotzdem saubere Arbeit, Marcus! Prima!

Gruß

Götz
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Re: Drehstabdeckel

Beitrag von Gerd Grebbin » Di Apr 24, 2012 11:08 pm

Die Klempner haben flache Dichtringe in jeder Größe, da würde ich mal fragen. Die haben nicht diesen hochstehenden Kragen.

Gruß - Gerd
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