hintere bremsen festgefahren...

Jonas_Kessler
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hintere bremsen festgefahren...

Beitragvon Jonas_Kessler » So Mär 22, 2015 11:30 am

gestern musste ich mein standfahrzeug (62er typ34) vom hof auf dir straße schieben, um ihn auf die zweite einfahrt ma hof zu bekommen - weil der gartenbauer da was aufgraben will. bremse hinten rechts fest, handbremshebel war nicht angezogen, klar. also rad runter, prellschläge auf die trommel, bremse dreht, rad dran, alle mann in fahrtrichtung schieben. mitten auf der straße fängt dann der karmann das bremsen an, bis zur totalblockade. nein - keiner hat irgendwas bedient, wir waren ja alle draussen beim schieben.

der störrische bock ließ sich auch durch die neuerlichen prellschläge nicht mehr bewegen - saublöd mit einem abgemeldeten auto mitten auf der einspurigen staße bei regen.

wir haben das ding dann mit dem vw-bus und zwischengelegter styrodurklötze zentimeterweise irgendwie mit roher gewalt aufs grundstück gedrückt - da musste mein alter 50 ps diesel auch ganz schön schnaufen.

was kann das schon wieder für ein mechanischer effekt sein? selbstanziehende handbremsen kenne ich sonst nur vom rückwärtsfahren. ach ja, nach der aktion ließ sich der handbremshebel auch nicht mehr ziehen, sondern war schon in nullstellung offensichtlich unter spannung...

j.

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Michael Bär
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Re: hintere bremsen festgefahren...

Beitragvon Michael Bär » So Mär 22, 2015 11:46 am

Vielleicht unbemerkt die Seilzughülle der Handbremse danebengerutscht und verursacht Vorspannung ??
Oder die Backen haben sich beim Schieben in de Rost der Trommel gerieben und festgesetzt da ist beim Freischlagen manchmal nur Molekülstärke Platz.
---> Trommel runter und nachsehen...

Michael
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Re: hintere bremsen festgefahren...

Beitragvon Jonas_Kessler » Di Jun 16, 2015 9:14 pm

"Oder die Backen haben sich beim Schieben in de Rost der Trommel gerieben und festgesetzt da ist beim Freischlagen manchmal nur Molekülstärke "

JAU, GENAU. So war das. da waren fast neue beläge drin, wie ich jetzt gesehen habe. und die nachsteller voll eingedreht. also alles ganz knapp justiert, und dann 4 jahre rost gesammelt, der sich beim schieben schön keilförmig in die ecke gedrängt hat. volle bremswirkung. respekt.

hab mir natürlich erst mal einen ordentlichen abzieher basteln müssen, um die trommeln überhaupt runter zu kriegen.

interessante erkenntnis: der 62er wurde schon mal auf -als käferfahrer würde ich sagen - 45 mm käfer-bremse umgebaut. kann ja auch dem späteren typ 3 entsprechen, da bin ich nicht so firm. als interessantes detail des umbaus hat die bremse jetzt die üblichen nachsteller unten, aber keine nachstellöffnungen im ankerblech, weshalb man also auch nicht nachstellen kann.

mal sehen, was ich aus der bremse bastele. minimalaufwand wäre, einfach löcher ins ankerblech zu bohren, um die nachsteller nach käferart in betrieb zu nehmen. und neue typ3-zylinder zu verbauen, wie sie in allen meinen käfern ja auch fahren.

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Frage an die Experten: auf dem 34er sind zur zeit 4-loch trommeln drauf, müssten identisch zum späten käfer sein. original wären ja 5-loch. kann man die trommeln einfach hin- und hertauschen? ggf mit 40er bremsbelägen hinten? oder wurde da noch mehr umgestrickt, damit die 4-loch trommeln passen?

liebe grüße
vom jonas

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