Motor von 6V auf 12V umbauen

Eugen Gruber
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Eugen Gruber » Mi Okt 26, 2011 8:58 pm

Hallo Mösi
Die Leerlaufventile würden auch nicht schaden in der Starkstromausführung.Mit Vergaservorwärmung meinst Du sicher die Heizspirale der Startautomatik oder???
Mit dem Schwung liegst Du richtig ist wie beim Käfer auch.Für den 12Volt Starter falls Du das getriebe nicht auch tauscht brauchst Du dann noch eine andere Führungsbüchse.Ausserdem musst Du die Getriebeglocke ausfräsen da der Schwung ja einen anderen Durchmesser hat.Aber Achtung da ist Magnesium drin da kanns richtig heissssssssssssssssssss werden beim fräsen und oder schleiffen.
Es grüsst aus dem Reifendschungel
Eugen der momentan nicht weiss was Freizeit ist und seit 6 Wochen keinen freien Tag hatte
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Ralf Fiegenbaum » Do Okt 27, 2011 4:13 pm

Hallo !
Habe bis jetzt noch nie etwas ausfräsen müssen bei einem 200er Schwungrad (org. 50PS) !
Selbst ein 215er passt noch ohne Bearbeitung in die orginale Getriebeglocke !
Erst bei dem 228er musste ich Tricks anwenden damit es frei läuft !

Dieses mal am Rande :wink:

Gruß,Ralf
FLEISCH IST MEIN GEMÜSE !!!

Eugen Gruber
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Eugen Gruber » So Okt 30, 2011 6:11 pm

Also bei den "6 Volt-Getrieben" muss die Kupplungsglocke beim Umbau auf 12 Volt ausgefräst werden da sonst der Schwung der bei 12V einen etwas grösseren Durchmesser hat streift bzw gar nicht richtig reingeht.
Gruss Eugen
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Josef Eberhard

Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Josef Eberhard » Di Nov 08, 2011 5:53 pm

Wundert mich, dass das Ding so lange gelaufen ist - Sepp

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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Jürgen Klein » Di Nov 08, 2011 8:43 pm

Auch das wird , Michael !
Der Kühler sieht ja wirklich heftig aus . Wasch den mal schön , spül ihn aus und wenn möglich geh zu einem Kühlerdienst zum innenspülen und abdrücken . Nimm die Flockenmatte ab - die zerfetzt sonst .
Es wäre wirklich ärgerlich , nach dem Zusammenbau da nochmal `ran zu müssen .
Hinter dem Ausgleichsrohr : Liegt da ein Mäusenest oder Teile eines Piepmatz - Ein - Zimmer - Wohnung ?
Ich würde für den Wiederzusammenbau der Beblechung 6-Kant - VA - Schrauben benutzen . Nie wieder Sorgen .
Der Entlüfterdom hat noch eine fiese Schraube vom Alu - Lüfterkasten aus .
Also zuerst den Blechkasten abbauen , dann vorsichtig den 2.Lüfter abnehmen . Beim Abdrücken mit langen M( - Schrauben am besten die Löcher waagerecht in einer Linie zur Drehachse halten . Sonst zerdrückst du dir das Alu - Gehäuse .
Und sehr gleichmäßig die Schrauben hineindrehen !!
Gruß
Jürgen
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Gerd Grebbin » Di Nov 08, 2011 10:58 pm

Michael Mösinger hat geschrieben:
Josef Eberhard hat geschrieben:Wundert mich, dass das Ding so lange gelaufen ist - Sepp


ich bin gespannt wenn ich den Block aufmache :roll:

Bis jetzt kämpfe ich noch mit jeder Schraube :twisted:


Mensch Michael,
dass Du aber auch so spät hier in die Gegend gekommen bist! Die Maschine, die ich Carsten ja schon verkauft hatte, die würde dir jetzt gut tun! So versifft und vermackelt war die jedenfalls nicht! Mist !!!

Trotzdem: Weiterhin gute Fortschritte wünscht Dir
Gerd
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Götz Fastabend » Mi Nov 09, 2011 11:04 am

Bei solch einem Zustand bist Du wenigstens gezwungen, JEDES Teil in die Hand zu nehmen und zu checken/aufarbeiten/erneuern/in die Tonne kloppen = beste Grundlage für beste Ergebnisse!

Weiter gutes Gelingen und Gruß

Götz
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Wolf Kurz » Mi Nov 09, 2011 11:51 am

Hallo Michael,
ich würde den Motor auf alle Fälle mit Glasperlen strahlen. Kannst Dich ja bei Frank erkundigen, wie man das macht. :steine: :steine: duck :versteck: und weg :nighty:
Gruß
Wolf
Ende gut, alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht zu Ende.
(Frei nach William Shakespeare)

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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Jürgen Klein » Mi Nov 09, 2011 5:00 pm

Durchschnittlich 3 , aber bis zu 7 , in Gefangenschaft auch mal 10 Jahre alt wird ein Sciurus vulgaris .
Das nur mal dazu .
Ich hatte ein riesen Wespennest hinter der Rückbank auf der Fahrerseite im Kofferraum unter der Hutablage .
Übrigens hatte ich ebenfalls ein riesen Wespennest hinter den Lüftungsgittern für den Kühlschrank in meinem Suleica- Wohnwagen .
Aber von Nestern im Karmann habe ich schon mehrfach gelesen . Seltsam . Mögen die den Geruch der alten Teppiche aus Ziegenhaar so gerne , ist es die im Durchschnitt sehr lange Standzeit eines 34er`s , bis er dann doch restauriert wird oder ist es einfach dieses italienische Flair , dieser Chic der fließenden Linien der Karosse ....!?
Glasperlstrahlen wäre für die Alu-Magnesium-Legierung des Gehäuses sanfter ( besser ) .
Übrigens : Meiner Erfahrung nach sieht der Block , wenn du endlich alles abgebaut hast , schon ganz anders aus . Dann mit Kaltreiniger waschen , nachdem die letzten groben Klumpen ab sind . Bischen einwirken lassen und mit `ner Bürste , in engen Ecken mit ner Zahnbürste , schrubben . Zur Not auch mal hier und da mit dem Messer kratzen . Aber danach sehen die Rümpfe im allgemeinen schon meist gar nicht mehr so schlecht aus !!
Bleche natürlich strahlen lassen .
Dran denken : Es gibt verschiedene Wärmetauscher und auch verschiedene Auspuffanlagen . Und Endrohre . Und ....Und ....Und ....
Jürgen
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Jürgen Klein » Mi Nov 09, 2011 5:45 pm

Ich habe die Teile gesäubert und mit Zinkstaubfarbe eingepinselt . Das hält seit vielen vielen Jahren . Und ich fahre im Sommer täglich . Der Topf rostet irgendwann von Innen nach Außen durch - kann man kaum was gegen machen .
Ich fahre Endtöpfe mit den angeschweißten kleinen Wärmetauschern . Da gibt es nicht immer dies blöde Gefummel mit den großen Hohlschrauben . Das geht wunderbar . Und ist Fahrtechnisch kein Unterschied .
Ich hatte den Motor meines 34er auch so weit auseinander . Den Block habe ich aber nicht geteilt . Und auch nicht vermessen .
Gereinigt , die Kolbenringe abgenommen , saubergemacht und wieder montiert . Dann die Zylinderbuchsen wieder übergeschoben und alles zusammengebaut .
Und nach gut 20 Jahren nun endlich auch die Gewissheit : Der Motor läuft .
Ölpumpe kontrolliert , alle Druckkolben `raus und sauber wieder `rein .
Jetzt , nach dem ersten Anlassen , habe ich 4 x das Öl gewechselt - die Abstände wurden länger . Das erste Mal nach nur ca 20 Minuten Motorlauf . Da kam vielleicht noch `ne Pampe heraus !! So etwa die halbe Menge eines Handballs in Form von Schmodder - jedoch keinerlei glitzernder Abrieb oder so etwas . Nun sind die Kanäle wieder frei .
Schönen Gruß
Jürgen
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Götz Fastabend » Mi Nov 09, 2011 5:48 pm

Michael Mösinger hat geschrieben:Ich bin nur am Überlegen was ich mit Auspuff und Wärmetauschern mache. Auspuffspray hält auch nur 3 Minuten... Was tun???

Du kannst das hitzefeste Zinkspray aus dem Zubehör oder auch das Aluminiumspray nehmen, beides hält an meinen Luftgekühlten (mit entsprechender Vorarbeit, also Anschleifen) schon seit Jahren!
Aber bei dem Thema wirst Du von 20 Leutchen 20 Meinungen bzw. Tipps bekommen ...

Gruß

Götz
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Heiko Thum » Mi Nov 09, 2011 9:13 pm

Hallo Mösi,

genau das steht bei meinem Motor auch in dem Winter an. Ich habe vor ihn zu reinigen, die Luftleitbleche zu reinigen, neue Vergaser zu verbauen und ihn sonst unberührt zu lassen. Er läuft ja und hat schließlich erst 130.000 km gelaufen :) ! Ich will kein Hochglanz-Show-Room-Teil, sondern einen Motor und da macht es nix, wenn am Auspuff die Farbe wieder abbrennt. Serienmäßig waren die nur grau grundiert und so werde ich es auch wieder machen.
Aber das ist halt eine eigne Philosophie und jeder hält das anders. Mir wäre ein Motor auf Hochglanz und ganz ohne Öl- und Abbrandspuren am Auspuff zu steril und nicht zeitgemäß !
Lieber Gruß
Heiko
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Eugen Gruber » Sa Nov 12, 2011 9:31 pm

Hallo Michael
Das Gebläserad würde ich nach Deiner Abziehmethode auf Rundlauf prüfen.Die Köpfe solltest Du auch wenn sie keine Risse haben überarbeiten lassen und mit neuen Ventilführungen Ventilen und Ventilsitzen bestücken lassen.Für die Wärmetauscher und den Auspuff hab ich was haltbares für Dich das hält und farblich dem Original fast gleich kommt.
Gruss Eugen +Ulme
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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Andreas Bergbauer » Sa Nov 12, 2011 11:21 pm

Weg von den wurzellosen Ulmen, hin zum Auspufflack:
Halten tut nur eine Aluminisierung, wie sie inzwischen bein neuen Auspuffen verwendet wird.
Mein Typ1 Ernst-Nachbau vom Zubehör ist aluminisiert und rostet viel weniger, auch wenn der Silberlack schon ab iust.

Kann man sowas nachträglich machen lassen?

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Re: Motor von 6V auf 12V umbauen

Beitragvon Jürgen Klein » So Nov 13, 2011 2:06 pm

Im allgemeinen rosten Auspuffanlagen ja von Innen nach Außen durch ( Kondenswasserbildung) . Da hilft eigentlich nur eine Anlage aus Niro ....
VW hat ja mal mit emaillierten Anlagen experimentiert . Hat jemand mal so`n Exemplar live gesehen ?

Gruß
Jürgen
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