Lambdasonde

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Harald Krause
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Harald Krause »

Habe mich unlängst mit dem Thema Lambdatool beschäftigt .Da ich nicht sicher war ob mein gemachter 30 + X PS Motor unter Volllast abmagert.
Die Super 4 Kerzen gaben keinen richtigen Rückschluß. Also eine Gewindebuchse in den Auspuff eingeschweißt .
Ein Freund hatte noch so ein einfaches
Lambdatool mit einer Breitbandsonde (ca.250 Euro )aus seiner Golf turbo Zeit .Alles provisorisch eingebaut inkl. einer kleinen 12 V Motorradbatterie .
Mich hat es überzeugt. :D Läuft halt noch zu Fett. Nachzulesen mit Video bei den- Bugfans- unter Vintage Speed /"Ovali mit Problem"

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Andreas Bergbauer
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Andreas Bergbauer »

Ja, für das Optimieren eines getunten Motors kann ich mir die Methode gut vorstellen. Aber beim Serienmotor?
Schrauber-Nachwuchs vor!

VW Typ 14 Coupé, 1968
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Gerhard Meier
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Gerhard Meier »

Also eine Gewindebuchse in den Auspuff eingeschweißt
Harald wo da genau, mittig ? Foto?

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Harald Krause
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Harald Krause »

Hallo,
Ich habe die Gewindebuchse mittig eingeschweißt,ist aber verkehrt.
Am besten eine links und eine rechts.
An den Vintagespeed Auspuffanlagen ist das gut umgesetzt.
Gruß
Harald

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Gerhard Meier
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Gerhard Meier »

Danke :gut:

Christian Wilke
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Christian Wilke »

Hallo,

zum Thema Lambdasonde gibt es einen Artikel in der Oldtimer Markt 11/2018.


Viele Grüße
Christian

Stefan Neugebauer
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Stefan Neugebauer »

Ich hol den alten "Fred" nochmal hoch ;-)
Andreas Bergbauer hat geschrieben:
Mo Nov 05, 2018 2:25 pm
Ich glaube, Ihr versteht da was falsch.

Gerhard will die Lambda-Sonde nicht zur Motorregelung verwenden, sondern zum (einmaligen...?) Einstellen.
Man kann nämlich auch bei Motoren ohne KAT den gemessenen Lambdawert sehr gut dazu verwenden, die Gemischzusammensetzung (Idealfall Lambda 1) zu beurteilen.
Nur macht das meiner Ansicht nach beim Käfermotor keinen Sinn, oft wird in der Abstimmung absichtlich mit fetteren Gemischwerten gearbeitet und wenn man diese Erfahrungswerte der damaligen Ingenieure nicht kennt und alles schön auf Lambda 1 trimmt, kann man mehr kaputtmachen als verbessern.
... naja, der Thread steht ja nicht umsonst unter Tuning.
Aber .... der "Idealfall" ist Lamda=1 keineswegs. Selbst heutige Motoren dürfen noch anfetten - was sie auch machen. Unter Volllast gehen die meisten Motoren auf 0,85-0,9. Stichwort: Innenkühlung.
"Idealfall" ist Lambda=1 für die Funktion (Konvertierungsrate) des Katalysators.
Wer seinen Motor exakt einstellen/bedüsen will nimmt sich eine Lambda-Sonde. Gerade bei den oft verwendeten Repro-Vergasern (Brosol?) würde ich das so machen.
Die Krücke über CO halte ich (heutzutage) für "groben Unfug". Das geht nur, wenn der Vergaser noch in relativ gutem Zustand ist. CO wird nämlich nur im Leerlauf gemessen. Das habe ich schon vor 30 Jahren nicht verstanden warum man das so (bei der "ASU") macht, weil ab Teillast ganz andere Mischsysteme im Vergaser "aktiv" sind.
Bei der Verwendung einer Lambda-Sonde muss man nur aufpassen wo man sie montiert und je nach gewünschtem Ergebnis, ob es ein Sprung- oder Breitbandsonde sein soll. Die Breitbandsonde eignet sich zum Anschluss eines Messgerätes (da reicht aber auch ein Voltmeter).
Montageort muss so gewählt sein dass die Arbeitstemperatur noch passt und die Heizung der Sonde nicht zu sehr "dauerbeansprucht" werden muss.
Der Ahnendorp "Customsport" (meine favorisierte Anlage für mein Karmann Projekt) hat den Sondenflansch mittig drauf sitzen.

Stefan

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Andreas Bergbauer
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Re: Lambdasonde

Beitrag von Andreas Bergbauer »

So lange man nicht weiß, in welchen Lastbereichen welcher Lambda am Käfermotor Sinn macht, ist die Sonde für die Katz.
Bei Mehrfachvergasern sieht man auch nur die Summe der Einstellungen mit nur einer Sonde und vier Sonden verbauen ist erstens den Aufwand nicht wert und zweitens behindern die dann den Abgasstrom.

Da bleibe ich lieber beim Kerzengesicht, ein paar Düsengrößen zur Auswahl und dem Popometer. Haut wunderbar hin und entspricht der Einfachheit unserer Autos.

Für den Käfermotor ist ja eigentlich eh' schon alles gesagt worden.
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