Typ34 Kaufberatung...

Für den Neuling
Fabian Kutter
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Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Fabian Kutter » Fr Nov 10, 2017 9:39 pm

Hallo, ich bin neu hier und wollte um eine kleine Beratung bitte.
Ich hab gerade die Möglichkeit einen Typ34 Karmann Ghia, preiswert zu erwerben.
Er stand 23 Jahre in einer Scheune und war damals als der da reingestellt wurde schon in nicht so gutem Zustand. Scheune musste abgerissen werden - Auto muss weg.

Papiere sind dabei, Motor Der Erste mit laut Tacho 75000 - also vermutlich 170000?
Der Motor wurde ausgebaut und man kann ihn nicht drehen. Wird vermutlich zusammengerostet sein. Naja keine Ahnung ob ich den wieder hinbekomme. Probieren würde ichs...

Nun das würd mir soweit noch keine Angst machen. Klar ich werde das Auto in alle seine Einzelteile zerlegenmüssen und dann mal schauen. Man muss sicher einiges Schweißen und wird die ein oder andere Überraschung erleben. Schweißen in nicht sichtbaren Bereichen kriege ich hin. Aber optisch sichtbar, stoß auf stoß...uiuiui. Geld um eine Karosse für n paar t€ reparieren zu lassen habe ich nicht.

Angst macht mir bisher eigentlich nur die Frontmaske. Ich vermute die war durchgerostet und jemand hat die mal gespachtelt. so sieht es zumindest aus.
Jetzt wollte ich da mal etwas nachfragen wie man an die Front rangehen kann. Gleich komplett tauschen? Oder gibts Möglichkeiten die zu schweißen....
Na vielleicht hat ja der ein oder andere eine Meinung dazu, ob sich das so noch lohnt und wieviel Aufwand die Karoserie ist....

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Danke und Grüße
Fabi

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Wolfgang Klinkert
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Wolfgang Klinkert » Sa Nov 11, 2017 10:45 am

Hallo Fabian,

willkommen im Kreis der Karmann Ghia Verstrahlten. :D

Ich selbst bin kein "Schrauber" und kann dir daher leider nicht wirklich detaillierte Tipps zur Restauration geben. :(
Aber es gibt unter dem nachstehenden Link ein paar gute Eindrücke einer Typ 34 Vollrestauration: :thumb:

:arrow: http://www.karmann-ghia.net/Deutsch/Restauration/restauration.html


Jede Menge allgemeine Infos zum "großen KG" gibt es auch z. B. hier: :thumb:

:arrow: http://www.t34world.org/


Auch auf meiner eigenen Homepage gibt's einen Kaufberatung-Bericht zum Typ 34 mit seinen typischen Schwachstellen: :thumb:

:arrow: http://wolfgangklinkert.de.tl/Information-%5BInformation%5D.htm
Einfach ein wenig auf der Seite herunterscrollen und insbesondere den allerletzten Satz verinnerlichen :!: :!: :!:


Hast du denn die auf den Fotos am Auto fehlenden Teile wenigstens lose dabei :?:
Sonst sind allein dafür schon ein paar Tausender fort. :verweis:
Bild
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Mehr Informationen unter : http://www.wolfgangklinkert.de.tl

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Andreas Bergbauer » Sa Nov 11, 2017 2:28 pm

Realistisch gesehen muss das Auto vollrestauriert werden.
34er Ersatzteile sind teils extrem teuer und wachsen nicht auf Bäumen.
Die Karosserie ist eine der Kompliziertesten ihrer Art zu schweißen.

Dieses Auto wieder in gutem Zustand auf die Straße zu bringen kann je nach Eigenleistung zwischen 30000 und 50000 € kosten.

Alles andere sind Träumereien.

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Hans Weberhofer » Sa Nov 11, 2017 5:54 pm

Servus und herzlich willkommen hier im Forum!

Das steht eine Menge Arbeit an, ich schätze so an die 1000 - 1500 Arbeitsstunden aber es lässt sich`s machen.

Fabian Kutter hat geschrieben:Klar ich werde das Auto in alle seine Einzelteile zerlegenmüssen und dann mal schauen. Man muss sicher einiges Schweißen und wird die ein oder andere Überraschung erleben.

... so ist es!
Die Überraschung ist auch das Geld, man glaubt man macht alles selber aber die Ersatzteile kosten eine Unmenge.

Ich habe meinen 14er auch selber restauriert und war heuer mit dem Italienischen KG-Club in Sizilien :D :D :D

Ran an die Kiste, wenn er günstig ist, ist ja noch nicht viel verhaut :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Gruß
Hans
der ein 69er Cabrio hat
http://members.aon.at/weberhofer/KG_Forum_Bilder/Forum.jpg

und der Sommerhit von damals - Sir Douglas Quintet mit Mendocino!

http://www.youtube.com/watch?v=nFbI8uVUFP4

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jürgen Klein » Mo Nov 13, 2017 6:22 am

Moin ,
stell doch mal Bilder von unten , zum Beispiel der Türschweller ein . Nahaufnahmen der Front , der A-Säule unten , der Bereiche um die Scheinwerfer , der Reserveradwanne und des Bereiches Drumherum , den Bereichen hinter den Hinterrädern .
Das Bodenblech an sich ist nicht das Problem , aber alle Vorredner haben recht : Die Karosse ist immer sehr arbeitsintensiv , alleine dadurch schon teuer und Teile , wenn du sie überhaupt nach langem Suchen bekommst , ebenfalls teuer . Stoßstangen(teile) zum Beispiel sind sauteuer . Scheinwerfer und Zierleisten ebenfalls .
Generell : Die meisten Teile der Antriebstechnik , so auch der Motor , sind kein Problem , selbst ein Ersatzmotor kostet manchmal nicht soviel wie ein Scheinwerfer ....Und meist bekommt man solche Motoren wieder zum laufen . Ebenso Achsen , Getriebe , Räder , Bremsen , usw .
Manche Kleinteile im Inneren sind Massenteile vom Typ 3 / Käfer . Aber vieles ist speziell Karmann Typ 34 .

Du brauchst Beziehungen zur Scene oder jedenfalls Leute , die sich darin ein bischen auskennen . Gerade für die Teilesuche .
So von weitem betrachtet habe ich schon deutlich schlechtere Karossen gesehen , die manche Leute restaurieren , also nicht gleich den Mut verlieren .
Hast du irgendwelche Erfahrungen mit Arbeiten an alten Autos ?
In welcher Region bist du zuhause ?
Vielleicht kann sich das mal jemand mit 34er - Erfahrung näher ansehen !?
Gruß
Jürgen
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Wolfgang Klinkert » Mo Nov 13, 2017 10:07 am

Jürgen Klein hat geschrieben:... In welcher Region bist du zuhause ?
Vielleicht kann sich das mal jemand mit 34er - Erfahrung näher ansehen !? ...

Hallo Jürgen,

Fabian wohnt in Friedrichshafen (Bodensee).
Von dir aus gesehen am anderen Ende vom deutschen Land. :wink:
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jürgen Klein » Mo Nov 13, 2017 10:56 am

Ja , dann muß sich halt jemand Anderer um den Kollegen kümmern .....
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Fabian Kutter » Di Nov 14, 2017 1:28 pm

Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Ich werde den Wagen am Wochenende evtl. nochmal genauer anschauen (wenn es mal gerade nicht regnet) und auch von besagten kritischen Bereichen Fotos machen. Die fehlenden Anbauteil wie Scheinwerfer und Stoßstange sind dabei.
Grüße
Fabian

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jürgen Klein » Di Nov 14, 2017 7:14 pm

Mach das mal .
Komplett ist / wäre schon mal gut . Nachher fehlen doch so manche Teile ...
Der Zustand der Teile ist dann als nächstes wichtig . Stoßstangen und Scheinwerfer / Nebelscheinwerfer und auch Rücklichter , Zierleisten am Dach und am Schweller sind ebenfalls kostspielig . Beispiel Stoßstangen : 4 Ecken , 2 Mittelteile , 4 Hörner , 2 Nummernschildbeleuchtungen , 4 Halter , 4 Gummis für die Halterdurchführungen , Schloßschrauben zum zusammenbauen : Da wirst du , wenn man die Sachen in gutem Zustand kaufen kann , mindestens 3500€ los . Hauben bekommt man übrigens überaschend günstig , Türen in gutem Zustand sind weitaus teurer . Sitze kann man auftreiben , meist aber ja sogar reparieren , oft sind nur die Nähte aufgeplatzt . Heile Armaturenbrettpolster oben und unten sind gut ( weil schwer zu bekommen ) , ebenso die Innengriffe der Türen . Auch die oberen Polsterleisten samt Aluleisten an Türen und unter den hinteren Seitenfenstern .
Mühe machen Kleinteile wie das Drehgelenk an den vorderen Ausstellfenstern ( daß bei deinem Wagen links lose herunter hängt ) sowie die Befestigung der hinteren Ausstellfenster an der B-Säule .
Dichtungen sind ein weiteres , schwieriges Thema . Türdichtungen vor Allem . Da gibt es so einige . An der Tür und an den A- und B-Säulen .
Pass sehr gut auf den speziellen Typ 34 Blunkerhebel auf ! Nicht zu bekommen , wenn er abbricht ...
Schalter und Instrumente sowie Ascher und Innenspiegel sind da - und hoffentlich heil .
Mach mal viele Bilder , möglichst nah dran .
Die Front ist an den A-Säulen geschraubt , aber zusätzlich oben und unten an der Karrosse verschweißt . Und auch mit der Nase verschweißt . Aber als Ganzes nur über die vorderen Enden der Innenkotflügel drüber gestülbt . ( Das sind die Seiten , die man sieht , wenn man vorne in den Kofferraum guckt , an welchen unten die Stoßstangenhalter angeschweißt sind .) Zwischen diesen Innenkotflügeln und der darüber gestülbten Front steckt jeweils eine Gummidichtung . diese würde ich auf jeden Fall entfernen . Wenn der Wagen dort fertig ist , lieber (nur) vom Radhaus her diese Trennstelle / Kante mit überlackierbarer Karrosseriedichtmasse abdichten . Unter diesem Gummi lagert sich Dreck und Feuchtigkeit ab . Dringt da garantiert ein . Sieht man , wenn es zu spät ist , von außen . Dann rostet es oberhalb zwischen Scheinwerfern/ Nebellampen und der Haube durch .....
Wie sieht der Bereich neben der Reserveradwanne aus ? Quasi die Brille , in welche die Wanne eingelegt wird . Ist da noch was vorhanden ?
Bin gespannt auf weitere Bilder !
Grüße von der Ostsee
Jürgen
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Thomas Steinberger » Di Nov 14, 2017 7:34 pm

Heute bei Willhaben entdeckt, vielleicht etwas brauchbares dabei...

https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und ... 223329419/

Gruß
Thomas

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jürgen Klein » Di Nov 14, 2017 8:00 pm

Wenn man die Stoßstangen näher sehen könnte ...
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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jörg Fischer » Di Nov 14, 2017 8:56 pm

34er waren oft schon nach 5...6 Jahren auf der Straße stark durchgerostet, und wurden danach "billig" repariert. So einer ist das hier auch. Wenn der mal gestrahlt ist, erwartet Dich das Grauen. Da sind üblicherweise diverse Bleche übereinandergebraten, und viel, viel Spachtel ist drauf.

Wenn man den restaurieren will, muss man wirklich Spass am Hobby haben und viel, viel selbst machen können. Mach' eine realistische Bestandsaufnahme der Fehlteile (oder Teile die man ersetzen muss), und schick die mal zu Carsten K. (vielleicht sogar zusammen mit einem Gutschein für ein Abendessen für ihn und seine Frau). Der schreibt dann realistische Preise auf die Liste. Dazu addierst Du nochmals 25...30% für "unvorhergesehenes", und dann guckst Du, wie das in Dein Budget passt.

Wohlgemerkt, du hast dann eine Einkaufsliste mit einer Summe X plus die Summe Y für den Kaufpreis. Da ist dann noch keine Arbeitsstunde in den Wagen geflossen...

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Gerd Grebbin » Mi Nov 15, 2017 5:44 pm

Ich kann nur raten, sich nach einem vernünftigen Auto zu einem realistischen Preis umzusehen. Auch das wird nicht "billig" heutzutage, aber das Risiko ist überschaubar, und in der Regel kann man immer noch selbst komplettieren oder verbessern, da gibt es (fast) immer was zu tun. Und man kann damit FAHREN !!!

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Oliver Brendle » Do Nov 16, 2017 12:49 pm

Hallo Fabian,

in Deinem Beitrag/Anfrage zur Beratung tauchen leider folgende Begriffe auf:
Preiswert, kein guter Zustand,Motor fest, Schweissen an sichtbare Stellen uiuiui, kein Geld, Frontmaskenangst, lohnender Aufwand etc....
Ich muss Dir leider sagen so wird das nichts......

Die Preise für die Blechteile sind teuer, Schweissen ist aufwendig, Motor muss auch gemacht werden.....

Falls die "Ghia-Verstrahlung" noch heilbar ist und nur die Form interessant empfehle ich Dir eher ein BMW 02.
Für ca. 8-10 t€ kannst noch ein bisschen basteln und für 15t€ einsteigen und losfahren
Besser zu schweissen / Teileverfügbarkeit gut und sehr viel günstiger/ ...aber halt ein BMW :unbekannt:

Bild

Bin normalerweise nicht so ein Troll aber es gibt halt schon genug Restaurationsleichen bei Ebay Kleinanzeigen

Grüsse vom Karmännle &Oli (der auch schon genug Geld nur beim Kauf von "Fehlteile" ausgegeben hat)
Karmann Ghia 14 Cabrio

Erstzulassung 04/1967 Fahrgestell: 14745xxxx
Motor: ASxxxxxxx PS:50
Vergaser: Solex 34PICT-3
Lima: 113 301 031G 12Volt
Zündverteiler: Bosch 0231170186
Felgen: 4Jx15 2H Kronprinz

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Re: Typ34 Kaufberatung...

Beitragvon Jörg Fischer » Do Nov 16, 2017 3:42 pm

Fabian Kutter hat geschrieben:Na vielleicht hat ja der ein oder andere eine Meinung dazu, ob sich das so noch lohnt und wieviel Aufwand die Karoserie ist...


Um das nochmals zu bekräftigen, was meine Vorredner schon gesagt haben, habe ich aus meinem Fundus 4 Fotos herausgesucht (die stammen von 2 unterschiedlichen Fahrzeugen, beide rot).

Der Typ 34 war ab Werk in keinster Weise rostgeschützt. In Hohlräumen findet sich meistens blankes Blech. Ohne Grundierung. Ohne Farbe.

Auch der von Dir besichtigte Wagen sieht unterhalb von Spachtel und Lack genau so (!) aus, wie auf diesen Bildern. Insbesondere beim letzten Foto erkennt man, dass man bei einem gespachtelten und lackierten Fahrzeug äußerlich nur wenig erkennt! Wenn der Verkäufer sich drauf einlässt, kann man vor dem Verkauf ruhig mal die Flex mit Drahtbürste anschmeißen, und an 2...3 verdächtigen Stellen Lack und Spachtel runterschleifen (muss man bei der Resto ohnehin). Meistens sind Käufer und Verkäufer gleichermaßen überrascht...

Bild

Bild

Bild

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Bitte nicht falsch verstehen, wenn man weiß, auf was man sich einlässt und man Spass an der Sache hat, ist alles machbar. Schlimm wird es nur, wenn man schon rund 10.000 € in Auto plus Teile versenkt hat, und dann solche Schäden feststellt. Das ganze endet dann häufig in einem Notverkauf mit deutlichem, finanziellem Verlust.

Grüße, Jörg


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